Wer in Sachen Mode etwas auf sich hält, sollte sich nicht nur auf einen stilvollen Kleiderschrank beschränken. Die Modewelt hat nämlich einen ganz eigenen Fachwortschatz, der ebenso zu einem stilvollen Auftritt gehört wie ein geschmackvolles Outfit. Damit du also auch sprachlich gesehen ganz vorne mit dabei bist und auf der Fashion Week in jeder Hinsicht eine gute Figur machst, solltest du diese „Mode-Buzzwords“ unbedingt kennen!

Fashion Dictionary: Mode – Deutsch, Deutsch – Mode

Vetements: Nein, hier geht es nicht um das französische Wort vêtement (dt. Kleidung). Es geht um das Pariser It-Label der Stunde. Umstritten und begehrt zugleich ist es bekannt für seine abgeschnittenen Jeans und seine gelben DHL-Shirts. 5 Fakten über VETEMENTS findest du übrigens hier.

Tiara: Eine Tiara ist, ähnlich wie ein Diadem, ein funkelndes Krönchen für die Haare. Wer schon immer Prinzessin sein wollte, hat jetzt die perfekte Ausrede: Die Krönchen sind ein Highlight auf jeder Hochzeit – und jetzt auch alltagstauglich!

Camisole: Ein zartes Trägertop, das meist aus Satin oder Seide besteht und am Ausschnitt oft mit Spitze besetzt ist. Sehr süß unter Strickpullis oder im Stilbruch zu Jeans- und Lederhosen.

Flatform: Gerade total angesagt sind sogenannte Flatform-Sandalen mit Plateau-Sohlen (franz. plateau: Fläche), die aber flach sind (engl. flat). Heißt: Der Absatz bleibt von der Ferse bis zu den Zehen gleich hoch.

Camera-Bag: Nein, es handelt sich nicht um funktionale Hüllen für Kameras, sondern um angesagte Minibags, die durch ihre eckige Form und ihr Format an Kamerataschen erinnern. Hinein passt eine Kamera natürlich trotzdem – oder die paar Basics, die Frau im Sommer immer gerne dabei hat. Danke an die Labels Chloé und Salvatore Ferragamo, die den Trend im Winter 2016 ins Leben gerufen haben.

Wedges: Der Liebling aller Frauen, die gerne schmerzlos hohe Schuhe tragen – die sogenannten Keilsandalen (von engl. wedge: Keil) zeichnen sich durch einen bequemen Keilabsatz aus. Ein großer Vorteil, denn damit sinkt man im Gegensatz zu Pfennigabsätzen auf Wiesen & Co. nicht plötzlich um zehn Zentimeter ein.

Wedgie Fit: Ein neuer Klassiker von Levi’s mit einer vintage-inspirierten Passform, die der Taille schmeichelt und an der Hüfte gerade so eng sitzt, dass der Po darin super sexy aussieht. Mehr dazu gibt es hier!

Choker: Ein Revival der Tattoo-Halsketten aus den 90ern, aber in chic! It-Girls setzen jetzt alle auf Choker: Feine, schwarze Bänder, die eng um den Hals gebunden werden und für einen rockigen Vamp-Look sorgen.

Slipdress: Seidenes Reinschlüpf-Kleid (aus engl. slip + dress) mit Trägern. Obwohl es aus feinem, dünnem Stoff besteht, kann man es in jeder Saison tragen: Auf nackter Haut im Sommer, mit T-Shirt darunter im Frühjahr und mit engem Rollkragenpullover an kälteren Tagen.

Bucket Bag: Von dem englischen Wort bucket (dt. Kübel) abgeleitet, erinnern die neuen It-Bags an Körbe oder Kübel – nur, dass sie meist aus Leder gefertigt sind.

Glove Shoes: Hybride zwischen Socken und Schuhen, bei denen der kurze Schaft aus weichem Leder hauteng am Knöchel anliegt (abgeleitet aus engl. glove: Handschuhe). Gespottet letzten Sommer auf den Laufstegen des Labels Céline, jetzt das absolute Must-have einer jeden Fashionista.

Athleisure: Der lässige Model-Trend aus New York beschreibt Outfits, die zum Teil aus Sportklamotten bestehen. So werden Sport-Leggings, Sport-BHs oder Sneakers mit chicen Teilen kombiniert und tagsüber oder auch abends ganz selbstverständlich getragen.

Paperbag: So wie man Papiertüten (engl. paperbag) über einem Sandwich zusammenschnürt, verfährt man auch mit Paperbag-Hosen: Der weite, sehr hohe Bund wird an der Taille eng zusammengeschnürt und wirft so knitterähnliche Falten.

Culotte: Ursprünglich aus dem Französischen (frz. culotte: Unterhose) bezeichnet man in der Branche nun wadenlange, weit ausgestellte Hosen. Styling-Tipp: chic zu Pumps, lässig zu Sneakers.

Kick Flare Jeans: Verkürzte Schlaghosen, die kurz über dem Knöchel enden und auch Cropped Flare Jeans genannt werden.

Pinafore-Dress: Träger-Kleidchen, unter denen man oft ein Shirt oder einen Pullover trägt (sogenanntes Layering). Sie erinnern, wie ihr Name schon sagt, tatsächlich ein bisschen an Kittel (engl. pinafore: Schürze, Kittel).

Mules: Mules sind die perfekte Kombination aus Bequemheit und Sexiness. Die Heels zum Reinschlüpfen sind vorne offen, also nichts für Regenwetter. Besonders angesagt sind derzeit die metallicfarbenen Mules von Gucci.

Boater Hats: Ganz wie die Freizeit-Segler auf den impressionistischen Gemälden von Eduard Manet – Boater Hats (aus dem engl. boat: Boot) sind Strohhüte mit gerader Krempe und in diesem Sommer DAS Urlaubs-Accessoire. Für etwas mehr femininen Touch einfach ein buntes Seidenband um den Hut binden. Très chic!

Fanny Bags: Früher uncoole Bauchtaschen an Touristen – heute It-Bags mit Fransen, Nieten oder Mustern für Festival-Girls. Die Gemeinsamkeit? Man trägt sie an einem Gürtel um die Hüfte.

Babouches/ Babuschen: Der Trend ist vielen noch nicht ganz geheuer, doch wer sie einmal anprobiert hat, wird sie lieben. Die ursprünglich aus Marokko stammenden Pantoffeln zum Reinschlüpfen zeichnen sich durch ihre spitz zulaufende Form, weiches Leder und nach innen eingeklappter Ferse aus. Trendsetter der neuen Lieblings-Schlappen war in diesem Fall das Label Acne, bei dem sie allerdings einiges mehr kosten als auf dem Markt in Rabat.

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Posted by:estelleadeline

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